Kastration in der Tierärztlichen Praxis am Heegwald

KASTRATION BEI HUND UND KATZE IN DER TIERÄRZTLICHEN PRAXIS AM HEEGWALD

Kastration bei Hund und Katze in der Tierärztlichen Praxis am Heegwald: pro und kontra

Bei einer Kastration werden dem Tier die Gonaden (der Hündin die Eierstöcke, dem Rüden die Hoden) unter Narkose, also Schmerz und Empfindungsfrei, operativ entfernt.

Sterilisation nennt man hingegen das Durchtrennen der Keimwege (Samenleiter bzw. Eileiter) zu den Keimdrüsen (Hoden respektive Eierstöcke).

In jedem Fall geht dem Operationstermin ein Gespräch mit dem qualifizierten Tierarzt/Chirurg vor raus, in welchem erörtert wird ob eine Operation wirklich angezeigt, sinnvoll und notwendig ist. Eine generell geltende, pauschale Antwort auf die Frage: „Kastration: richtig oder falsch“ gibt es aus unserer Sicht nicht.

Welche vernünftigen Gründe gibt es für die Kastration des Hundes/der Katze?

*Wenn das Haustier an einer Erkrankung leidet, bei welcher aus medizinischer Sicht eine Kastration Hilfe, Heilung oder Linderung verspricht.

*In Ausnahmefällen auch auf Grund von Verhaltensproblemen.

*v.a. bei Katern auch zur Verhinderung unkontrollierter Vermehrung

Beispiele Rüde/ bedingt auch Kater:

*eitrige Vorhaut-Eichelentzündungen (Balanoposthitis) die häufig wiederkehren

*in der Bauchhöhle verbliebene Hoden (Cryptorchismus)

*Verschiedene Tumorerkrankungen v.a. des Hodens und der Prostata

*wiederkehrende Erkrankungen der Prostata oder dem Enddarm vor allem bei alten Rüden (Kotabsatzproblematik)

*Hypersexualität, gravierende Haltungsproblematik aufgrund des Sexualtriebes *Unterbindung der Fortpflanzung (v.a.Kater)

u.a.

Beispiele Hündin/ bedingt auch Kätzin:

*wiederkehrende Scheinschwangerschaften

*Gebärmutterentzündungen und Vereiterungen (Pyometra), Eierstockzysten *zyklusabhängige Gesäugetumoren

*hormonell bedingte Erkrankungen

*Diabetes mellitus

*dauerhafte Empfängnisverhütung

u.a.

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die häufigsten, möglichen Spätfolgen sind…

…manchmal Trägheit und Gewichtszunahme. Bei Hündinnen mit unter Harntröpfeln (Inkontinentia urinae) im fortgeschrittenen Alter. An dieser Stelle sei betont, das auch der kastrierte Hund mit entsprechender Diätetik und Bewegung seine „Figur“ hält.

Das Tierschutzgesetz…

…verbietet grundsätzlich die vollständige oder teilweise Amputation von Körperteilen ohne medizinische Indikation bei Wirbeltieren (also auch die Entnahme von Keimdüsen/Kastration). Eine Ausschlussklausel besagt, dass eine Amputation zur Verhinderung unkontrollierter Fortpflanzung erlaubt ist. In der tierärztlichen Praxis am Heegwald geht nicht zuletzt aus diesem Grund einer jeden Operation ein Beratungsgespräch vor raus, in welchem erörtert wird ob der Eingriff wirklich notwendig ist.

Die Narkose in der Tierärztlichen Praxis am Heegwald…

…erfolgt grundsätzlich via Inhalationsnarkose mit Narkosemonitor und bietet damit ein Maximum an Narkosesicherheit, die Patienten verlassen im Regelfall am selben Tag des Eingriffs die Praxis.

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